Ablauf
Der Ablauf einer Psychotherapie ist klar strukturiert und zugleich flexibel an die jeweilige Situation angepasst.
Ziel ist es, Sicherheit, Transparenz und Orientierung zu schaffen – von Beginn an.

1. Das Erstgespräch
Zu Beginn findet ein Erstgespräch statt. Dabei besteht die Möglichkeit, das Anliegen zu schildern, Fragen zu klären und einen ersten Eindruck vom therapeutischen Vorgehen zu gewinnen. Gleichzeitig wird gemeinsam geprüft, ob eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll und passend ist.
2. Diagnostik und Probatorik
In der diagnostischen Phase (Probatorik) erfolgt eine vertiefte Abklärung der aktuellen Situation. Diese Phase umfasst in der Regel mehrere Sitzungen und dient dazu, die bestehende Problematik besser zu verstehen, Ziele zu formulieren und die Grundlage für eine mögliche Therapie zu schaffen.
3. Einschätzung und Planung
Auf Basis der diagnostischen Gespräche erfolgt eine fachliche Einschätzung. Gemeinsam wird besprochen, ob und in welcher Form eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist und wie die nächsten Schritte aussehen können.
4. Therapeutische Begleitung
Entscheidet man sich für eine Weiterführung, beginnt die regelmäßige psychotherapeutische Begleitung. Die Sitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich statt und orientieren sich an den individuell vereinbarten Zielen. Je nach Alter und Situation können Bezugspersonen punktuell einbezogen werden.
5. Abschluss oder Weiterentwicklung
Eine Therapie endet, wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind oder sich neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten etabliert haben. In manchen Fällen kann eine Anpassung oder Weiterentwicklung des therapeutischen Vorgehens sinnvoll sein.